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Geköpft unter der Kirche Spurensuche in Zürichs Vergangenheit
Piep...piep...piep... ein Schlüssel klickt und ein Teil des Bodens öffnet sich. Alle starren aufgeregt auf den Steinboden, der sich vor unseren Augen wie von Geisterhand aus dem Boden des Lindenhofs erhebt und eine Luke freigibt. Ein muffiger Geruch steigt uns in die Nase, als wir den Schacht unter der Erde betreten. Geführt von den Archäologen Johnathan Frey und Caroline Diemand tasten wir durch den Gang. Zuerst ist alles schwarz, aber dann sehen wir eine alte und naja etwas bröckelige Wand: Die erste Spur der Römer! Bei genauerem Hinsehen erkennen wir Fugenstriche, die in den nassen Mörtel rein geritzt sind: Eine typisch römische Maurertradition! Johnathan Frey erklärt uns, dass diese Mauer von den Römern gebaut worden ist, denn noch andere Spuren weisen auf sie hin: Die runden hervorstehenden Flusskieselsteine sind abgehackt. Diese Mauer war einmal Teil eines Kastells, das errichtet wurde, um Räuberbanden davon abzuhalten Zürich damals Turicum zu überfallen.
Der Stein ein Grab?
Unsere Spur führt uns zum unübersehbaren Stein an der Pfalzgasse. Er ist hellbraun und von oben bis unten voll geschrieben. Die Buchstaben wurden eingemeisselt. Ein Grab? Mit Hilfe von Caroline Diemand können wir die lateinische Schrift entziffern. Es berührt uns sehr, was hier steht: Ein 1 Jahr 5 Monate und 5 Tage alter Junge, der Lucius Aelius hiess, wurde hier von seinen Eltern begraben. Dieser Grabstein war 1747 eine Sensation, wie die Archäologin erklärt. Man wusste nun, dass Zürich zur Römerzeit Turicum hiess und ein Zollposten war. Das hatte sich der kleine Aelius nie ausdenken können, dass er nach 2000 Jahren berühmt wird!
Baden wär schön angenehm
Wir sind immer noch ein bisschen abgelenkt von der novemberlichen Kälte, als wir Johnathan Freys Stimme sagen hörten: Spürt ihr eure warmen Füsse? Ihr steht gerade auf der Brennkammer des römischen Bades! Alle gucken durch ein Gitter hinab auf die nächste heisse Spur unseres Rundganges, nämlich die Pfeiler einer Hypokaustheizung. Ja, die Römer badeten nicht so wie wir Zuhause im Badezimmer, schön, ruhig und entspannend, sondern man hörte das Klatschen der Massagen und das Schreien der Leute, die sich die Achselhaare ausreissen liessen. Die Römer liessen sich mit in verschiedensten Ölen einsalben und die Frauen schmierten sich Cremen für die Schönheit ins Gesicht. Nur, dass ihr wisst, die Bäder waren nicht kleine Badewanne wie heute, sondern es waren ganze Wellness - Tempel mit schönsten Mosaiken. Wie es uns hier ergeht? Nun ich zumindest finde es komisch wie wir mitten in der Römerzeit stecken und die anderen Leute geschäftig an uns vorbei gehen und nicht einmal daran denken, dass es hier einmal Römer gab.
Die Spur führt uns weiter zur Wasserkirche. Diese Kirche hat für Zürich eine wichtige Bedeutung. Unten gibt es einen Keller, eine sogenannte Krypta. Das ist unser ZIel.
Der grausige Mord an Felix und Regula
Wir öffnen die schwere Tür und steigen die Treppen hinunter. Es wird sehr still und immer dunkler. Drinnen ist es im Vergleich zur kalten Novemberluft angenehm warm. Es riecht nach verdunstetem Wasser. Der Boden ist aus Kies. Hier liegt ein offenes Grab! Wie gruselig! Und da noch der Märtyrerstein! Das sind die Spuren von Felix und Regula. Sie wurden hier der Legende nach geköpft. Alle hängen an den Lippen von Caroline Diemand, die ihre Geschichte erzählt. Sie waren sie die Einzigen der Tebäischen Legion, die überlebt hatten und vom Wallis nach Zürich geflüchtet. Hier wurden sie gefoltert. Schliesslich wurden sie geköpft, weil sie sich als Christen geweigert hatten zum römischen Kaiser und den Göttern zu beten. Doch nachdem sie geköpft worden waren, nahmen ihre Körper die Köpfe und trugen sie ein kurzes Stück hangaufwärts, wo sie beerdigt wurden. Dort steht jetzt zu ihren Ehren das Grossmünster.
Vom Ehgraben verschluckt
Wir stehen vor einer unscheinbaren Türe im Niederdorf. Jonathan Frey schliesst sie auf und erzählt uns: « Diesen unterirdischen Durchgang nennt man Ehgraben. Viele Leute wissen nicht was hinter dieser Türe versteckt ist." Früher war der Graben offen. Die Menschen im Mittelalter hatten noch keine Abfallsäcke, WCs und Abwasserrohre. Deshalb warfen sie ihre Küchenabfälle oder ihre Notdurft in den offenen Ehgraben, der zwischen zwei Häuserreihen lag. Der Graben war schmal. Er musste so breit sein, dass ein ausgewachsenes Schwein darin Platz hatte. Von Zeit zu Zeit musste der Graben geleert und geputzt werden. Nicht auszudenken wie übel es in den Gassen gestunken hat! Schrecklich! Einige halten sogar jetzt noch die Nasen zu! Obwohl der immer schmäler werdende Gang beleuchtet ist, ist es unheimlich. Die Wände sind aus grobem Stein. Ich höre das Abwasser durch die Leitungen fliessen. Im Gänsemarsch laufen wir zügig. Einige Kinder bekommen sogar Platzangst! Nach zwei Minuten quetschen wir uns durch die extrem schmale Ausgangstüre. Geschafft! Die Gegenwart hat uns wieder!
Die Römer Meister der Abkürzungen
Hi! wms? omg! cu, bb :)
Da wäre vielleicht auch ein Römer sprachlos geblieben!
Doch schon die Römer benutzen Abkürzungen. Sie sparten so weniger die Zeit wie wir heute auf dem Handy. Sie wollten einfach auf dem wertvollen Stein nicht viel Platz verbrauchen.
Heute sind diese "Römer SMS" schwierig zu entziffern.
Was heisst D M? Dis Manibus. Dieser Spruch ist ganz wichtig. Er ruft die Götter des Totenreichs an, um die Toten ins Totenreich zu bringen.
Du lernst all dies und mehr auf einer der vielen Führungen durch Zürich: http://www.stadt-zuerich.ch/archaeologische-fenster
Interview mit dem Archäologen Johnathan Frey
1. Herr Frey wie lange machen sie diesen Job schon?
Beruf seit 14 Jahren Hobby seit 20 Jahren.
2. Was macht ihn so spannend?
Es ist vielseitig und man findet immer was Neues.
3. Wenn es in 50 Jahren eine Zeitmaschine gebe, würden Sie sich dann in die Römerzeit zurück beamen lassen?
Ja, natürlich gern.
4. Welches ist ihr Higlight bei Ausgrabungen?
Es war ein Metallklumpen, den wir beinahe weggeworfen hatten. Erst ein zweiter Blick zeigte den wahren Wert: Ein Ritterhandschuh aus Metall! Von denen gibt es in der Schweiz nur fünf Stück.
5. Was ist der Grund, dass Sie diesen Beruf gewählt haben?
Als ich acht Jahre alt war, bekam ich das Buch Das kleine Gespenst. Darin war die Rüstung vom Burggeist beschrieben, die ich zeichnete und aus einer Wäschetrommel nachbaute. (Doch heute passt du nicht mehr rein! lacht Caroline Diemand.) Somit wurde ich zum kleinen Ritter.
Aber das Schlüsselerlebnis war der Film Don Quichote von Franz Hohler.
Später war ich mit Messband und Zeichenblock in der Freizeit in Ruinen, mass sie aus und, Grundrisse zeichnen. Ich wurde Burgenfan.
6. Was denken Sie zu Asterix und Obelix?
Ich finde sie super! Es ist eine wunderbare Art Geschichten zu erzählen. Toll, dass sich Jung und Alt angesprochen fühlen.
7. Welche Voraussetzungen braucht man um Archäologe zu werden?
Man muss wetterfest sein, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, logisches denken und Freude an Geschichte und Archäologie haben und gut zeichnen können.
Weitere Infos: http://www.stadt-zuerich.ch/archaeologische-fenster
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Versuche mit Strom mit dem EKZ
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Auf dem Bild sieht man den Stromkreis.
So haben wir ihn gebaut: Wir brauchten dafür eine grosse Batterie, zwei Drähte und eine Glühbirne. Zuerst stellten wir die Batterie auf das Pult. Dann nahmen wir einen Draht und wickelten den Anfang um die eine Metallkammer. Das selbe machten wir noch mit dem zweiten Draht und der zweiten Klammer. Anschliessend nahmen wir die Glühbirne dazu. Mit einem Drahtende berührten wir den Fusskontakt .Den andern Draht hielten wir oben an die Metallfassung: Die Glühbirne begann zu brennen!
Ein Kabel kommt an den Minuspol und eines an den Pluspol. Und wenn es klappt ist es richtig und die Glühbirne fängt an zu leuchten. Das haben wir nur mit einer Batterie und einer Glühbirne geschafft. Sie haben uns aber auch 3 und 4 Kabel gegeben. (Sina) |
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Wir haben zu dritt gearbeitet und ein Lämpchen zum Brennen gebracht. Wir haben noch einen Stromkreis gemacht. Man muss einen Pol mit einem Draht zum Gewinde verbinden. Der andere Draht muss vom Pol zum Fusskontakt führen. Mit 3 Drähten haben wir 2 Lämpchen zum Brennen gebracht.
Wir haben probiert mit Batterien und zwei Kabeln die Lampe zum Leuchten zu bringen. Wir haben noch probiert, ob Wasser den Strom weiter leitet. Das haben wir auch mit Metall probiert. Wir haben gelernt, dass wir nicht mit der Steckdose spielen dürfen und dass wir nicht wenn wir baden den Föhn benutzen sollen. (Taner)
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Ich finde das Bild ist interessant, weil wir da die Lampe mit dem Schalter anmachen und sie leuchtet. Hier sehen wir den Stromkreis genau. Da haben wir die Kabel angeschlossen.
(Kerem)
Das ist der Stromkreis. Im Stromkreis geht der Strom zur Glühbirne durch den Glühdraht, lässt seine Energie dort und geht zurück zur Batterie. Das geht immer so weiter bis die Batterie ganz leer ist. (Julia P.)
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Hier auf dem Bild sieht man einen Stromkreis.
Für den Stromkreis braucht es zwei Drähte, eine Batterie, ein kleine Lampe und eine Fassung.
Dann muss man die kleine Lampe in die Fassung schrauben. Das eine Ende des Drahtes kommt an die Batterie. Mit dem anderen Ende verbinde ich die Fassung, auf der die kleine Lampe steckt und mit dem zweiten Draht dasselbe. Nun ist alles miteinander verbunden.
Fertig ist der Stromkreis. (Tim)
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Wir haben gelernt, eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen. Es braucht eine Batterie und 2 Kupferdrähte. Die Kupferdrähte sind die Verbindung zwischen Batterie und Glühbirne. Nur wenn der Stromkreis geschlossen ist, kann die Glühbirne leuchten. Das Experiment war spannend und cool.(Fabienne)
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Wir haben gelernt, eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen. Es braucht eine Batterie und 2 Kupferdrähte. Die Kupferdrähte sind die Verbindung zwischen Batterie und Glühbirne. Nur wenn der Stromkreis geschlossen ist, kann die Glühbirne leuchten. Das Experiment war spannend und cool. |
Also als zwei Frauen vom EKZ rein kamen haben Sie sich zuerst vorgestellt. Dann haben wir Namenschilder bekommen. Danach haben wir mit einer Glühbirne, einer Batterie und 2 Drähte versucht Licht zu machen. Das war am Anfang ein bisschen schwierig. Später haben wir ihnen die Fragen gestellt die wir notiert haben. Nachdem wir ihnen die Fragen gestellt haben haben wir viele Sachen über den Stromkreis gelernt. Dann haben wir versuch mit zwei Glühbirnen, zwei Fassungen und sechs Drähten und noch ein Schalter wieder versucht licht zu machen. Das alles hat sehr viel Spass gemacht. |
| mir hat es gefallen dass ich selber Licht gemacht habe. Ich habe viel gelernt. Zum Beispiel können Vögel auf der Leitung sitzen, weil sie nur auf 1Kabel sitzen und der Strom unten durch get. Das darf man nicht :Anna hat ein Bad genommen und und siech die Haare gefönt. Man darf auch nicht auf eine Stromleitung rauf klettern. wir haben getestet, welche Gegen stende leiten Metal also meistens. chantal |
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Am Dienstag 12.2.13 kamen zwei Frauen von EKZ und wollten mit uns Experimente machen. In der ersten Stunde haben sie uns gefragt was wir brauchen, um eine Glühbirne leuchten zu lassen. Wir haben gesagt: Man braucht eine Batterie, zwei Drähte und eine Glühbirne. Danach haben sie uns das Material gegeben und wir haben es versucht und es ist tatsächlich gegangen. (Genti) |
Wir haben Licht aus Batterien, Glühbirnen und zwei Drähten gemacht. Es war lustig und spannend. Danach haben wir probiert, welche Dinge Strom leiten. Nun haben wir Dinge angeschaut, die man nicht mit Strom machen darf, zum Beispiel das Bügeleisen eingesteckt auf dem Lappen lassen oder sich in der Badewanne die Haare fönen. Meine Frage war: Wie entsteht Strom?
(Mirushe) |
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W ir haben versucht die Glühbirne zum Leuchten zu bringen, mit einem Kabel, einer Batterie, einer Fassung und einer Glühbirne. Wir mussten das eine Ende des Kabels an den Plus Pol anhängen, das andere an einer Seite der Fassung. Den Minus Pol mussten wir an der anderen Seite anhängen. Jetzt leuchtete die Glühbirne. (Gian)
Wir haben einen Stromkreis hergestellt aus zwei Kabeln.
Ein Kabel kommt an den Minuspol und eines an den Pluspol. Und wenn es klappt ist es richtig und die Glühbirne fängt an zu leuchten. Das haben wir nur mit einer Batterie und einer Glühbirne geschafft. Sie haben uns aber auch 3 und 4 Kabel gegeben.{YLLZA}
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| Wir haben einen Stromkreis hergestellt aus zwei Kabeln. |
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Leseabend 4.2.13 
Am Montag Abend hatten wir einen Leseabend. Um 19:00 Uhr trafen wir uns im Klassenzimmer und machten es uns gemütlich. Danach hatten wir eine halbe Stunde Zeit um in unseren Büchern zu lesen. Um halb Acht kamen ein paar Sechstklässler von Herrn Meier und präsentierten uns Limericks. Nach der Präsentation hatten wir wieder eine Viertelstunde Zeit zum Lesen. Später kamen zwei Sechstklässler von Frau Riedener vorbei und lasen uns eine lustige Geschichte vor, in der alle Namen aus unserer Klasse vorkamen. Anschliessend durften wir wieder eine Viertelstunde in unseren Büchern schmökern. Um Viertel nach Acht lasen uns ein paar Fünftklässer von Herrn Ruckstuhl die Geschichte Ein Tisch ist ein Tisch von Peter Bichsel vor. Wir hatten wieder eine Viertelstunde Zeit um zu lesen. Schliesslich kam ein Teil von der Klasse Tomasetti und erzählte uns ds Totämüggerli. Es gab viel zu lachen und man verstand fast kein Wort. Es war ja erfundenes Berndeutsch. Nun war schon halb Neun. Eine halbe Stunde hatten wir noch Zeit zum Lesen. In den letzten Minuten las jeder nacheinander den Satz, an dem man gerade war, vor, und so gab es eine lustige Geschichte mit Sätzen aus ganz verschiedenen Büchern. Langsam wurde es Zeit Feierabend zu machen. Alle packten ihre Sachen zusammen und gingen nach Hause. Es war war ein lustiger und spannender Abend.
Julia Wolf
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